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Moderner Unterricht mit und ohne Noten

Klavier und Keyboard lernen in Mössingen, Tübingen und Rottenburg

Auf diesen Seiten stelle ich Ihnen mein Unterrichtsangebot vor. 

Je nach Wunsch können Sie entweder das traditionelle Notenspiel erlernen, oder das freie Spielen nach Gehör. Das geht nicht nur schneller als mit Noten, sondern entspricht auch einer natürlichen Herangehensweise. Fragen Sie sich selbst, was Sie zuerst gelernt haben: Sprechen oder Lesen? :-)

Das Einstiegsalter liegt zwischen 6 und 88 Jahren. Tatsächlich war meine bisher jüngste Anfängerin 4 Jahre alt und meine älteste 87.

Der Unterricht erfolgt ganz bequem bei Ihnen im Haus, im Raum Mössingen, Ofterdingen, Dusslingen, Nehren, Gomaringen, Ohmenhausen, Gönningen, Bronnweiler, Bodelshausen, Hechingen, Tübingen und Rottenburg a.N.

Ein besonderer Vorteil für Sie: Eine vertragliche Bindung ist nicht notwendig. Denn neben den üblichen Monatspauschalen biete ich Ihnen auch Einzelabrechnungen und Zehnerkarten an. Näheres erfahren Sie hier.


Darum ist musikalische Bildung so wichtig für Ihr Kind ...gerade in der heutigen Zeit.

Schon vor einigen Jahrzehnten wurde vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Erlernen eines Musikinstruments und anderen Fähigkeiten unserer Gehirne gibt. Fähigkeiten, die gerade in der heutigen Zeit von größter Bedeutung sind. Eltern wollen ihren Kindern gerne vieles ermöglichen, was ihnen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft zu besseren Chancen verhilft. Flexibilität im Denken, kognitive und emotionale Fähigkeiten, gutes Teamwork, sich immer wieder auf neue Situationen einstellen, das sind die Softskills der Zukunft.

Doch welche Rolle spielt dabei das aktive Musizieren? Bildgebende Verfahren wie das Funktions-MRT zeigen: Wenn jemand erstmals in seinem Leben damit beginnt, Klavier oder Keyboard zu spielen, kann man schon nach 20 Minuten sehen, wie das Gehirn damit beginnt, neue neuronale Netze zu bilden. Und schon nach zwei Wochen regelmäßigen Übens werden diese Netze dauerhaft etabliert. Auf Schnittbildern des Gehirns kann man zudem erkennen, dass Musiker eine deutlich stärkere Verbindung der beiden Gehirnhälften aufweisen.

Musik machen sorgt für gleichzeitige Aktivität in unterschiedlichen Hirnregionen, da Feinmotorik, Tast-, Hör- und Sehsinn daran beteiligt sind. Auch der Bereich, in dem eines unserer zwei Sprachzentren liegt, wird dabei angesprochen. Durch diese Kombination beeinflusst Klavierspielen die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen – und natürlich auch von Erwachsenen. Auch das räumliche Sehen wird beim Musik machen geschult. Und aus Forschungen der Harvard Medical School in Boston in Zusammenarbeit mit der Universität Jena geht hervor, dass Musiker nachweislich mehr graue Substanz haben als Nichtmusiker.

Zur Bildgebung kommen zahlreiche Studien hinzu, die die positiven Effekte des Musikmachens beweisen. Kinder, die ein Instrument erlernen, können sich zum Beispiel besser konzentrieren und erlangen eine größere Selbstkontrolle. In einer Zeit voller Ablenkungen ist das eine kaum zu überschätzende Fähigkeit. Oder wie der Neurologe Professor Dr. med. Eckart Altenmüller von der Musikhochschule Hannover es ausdrückt: „Musik ist einer der stärksten Anreize für Neuroplastizität“ und „Musik macht Kinder kooperativer“.

Die positive Wirkung des aktiven Musikmachens hängt dabei nicht von der Musikrichtung ab. Es ist nur wichtig, dass man die Musik mag, die man spielt. Im Detail gibt es dennoch Unterschiede zwischen klassischen Musikern, die gewohnt sind perfekt nach Noten zu spielen und solchen, die im freien Spielen geübt sind. Währen die Klassik-Liebhaber gelernt haben, Stücke perfekt, mit idealem Fingersatz und emotionsbetont zu interpretieren, gelingt es den Jazzpianisten besser, spontan und unglaublich schnell auf Veränderungen zu reagieren, was ihnen im Zusammenspiel mit anderen Musikern zum Beispiel in Bands Vorteile bringt. Dies sind Ergebnisse einer Studie des MPI Leipzig.

Unser Gehör spielt beim Erlernen neuer Melodien grundsätzlich eine sehr wichtige Rolle. In Tests konnte belegt werden, dass Probanden, die ein Stück neu einzuüben versucht haben, nach dem mehrmaligen Hören während eines kurzen Schläfchens deutlich bessere Ergebnisse erzielen konnten.

Ein Team der Universität von Toronto hat herausgefunden, dass musikalisch geschulte Kinder besser dazu in der Lage sind, Gefühle in gesprochenen Sätzen anderer zu erkennen. Also zum Beispiel Fröhlichkeit, Angst, Ärger oder Trauer.

Ein weiterer Vorteil des Erlernens eines Musikinstruments liegt darin, dass Erwachsene, die als Kinder aktiv musiziert haben, später bessere Fähigkeiten haben, Sprache in lauter Umgebung zu verstehen. Dadurch sind sie zum Beispiel erst später auf ein Hörgerät angewiesen als Nichtmusiker. 

Und last but not least: Musik macht glücklich. Beim Musik machen werden körpereigene Glückshormone ausgeschüttet (Endorphine). Ist es nicht wunderbar, wenn wir die vielen positiven Auswirkungen des Musizierens auch noch mit positiven Gefühlen verbinden können?